Angelsportverein Schmalkalden

Die Schmalkalde ist das längste Fliessgewässer, dass wir bewirtschaften. Sie entspringt am Osthang der Kalten Haide, zwischen Heuberg und dem Grossen Inselsberg. Auf ihrem ca. 25km langen Weg zur Werra überwindet sie etwa 465 Höhenmeter, bevor sie unterhalb der Todenwarth, zwischen Wernshausen und Niederschmalkalden, in diese mündet.                 Der Oberlauf, zur Gemarkung Kleinschmalkalden gehörend, teilte den Ort jahrhundertelang in den gothaischen und hessischen Bereich der Herrschaft Schmalkalden. Daher wird dort die Schmalkalde bis zur heutigen Zeit als  '' Grenzwasser'' bezeichnet.                                  Ihren Namen hat sie wahrscheinlich aus den Wortstämmen schmala  und kalta , was  soviel wie kaltes Wasser aus schmalen Tal bedeutet.                                                                        Durch das Gefälle des Bachlaufs hatte bereits im Mittelalter die Schmalkalde eine hohe wirtschaftliche Bedeutung als Energielieferant. Zahlreiche Mühlen, Schmieden und Ziehwerke wurden durch ihr Wasser angetrieben.      Die Schmalkalde beheimatet verschiedene Fischarten, darunter vorrangig Bach - und Regenbogenforellen, Saiblinge und im Unterlauf auch Äschen, deren Bestand sich allerdings wahrscheinlich durch erhöhten Cormoranbefall in den Wintern 2009/2010 und 2010/2011 stark verringert hat. Als Indikatoren für Die gute Wasserqualität wären hierbei noch die Groppe zu nennen, welche ausschliesslich in sauberen Gewässern vorkommt.                                 Eisvogel und Wasseramsel fühlen sich hier ebenso wohl, wie der Graureiher. Wobei sich die Wasseramsel vorrangig von Insektenlarven, wie flache Eintagsfliegenlarve, Köcherfliegenlarve und Steinfliegenlarve ernährt, welche ebenso als Anzeiger für eine gute Wasserqualität  stehen..                      Graureiher